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Der Weg zur Landesgartenschau

Vorstellung 3. Preis

3. Preis überrascht mit „Drifts“

Mit der Idee sogenannter hölzerner „Drifts“ - Spiel- und Aufenthaltselementen, die, in Anlehnung an den Fluss entlang treibende Baumstämme, auf dem Areal strategisch positioniert sind – hat der Planungsentwurf des Büros lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner aus München die Jury des Preisgerichts positiv überrascht. Gepaart mit einer guten Raumordnung, die dem Fluss in den Auen viel Naturraum überlässt und sich der Stadt nähernd zunehmend mit Nutzangeboten für den Menschen anreichert, wurde der Entwurf mit dem dritten Platz beim landschaftsarchitektonischen Wettbewerb zur Landesgartenschau 2026 in Ellwangen bedacht.

„Was überzeugt hat, ist das Konzept, dass vom Naturraum mit den Mäandern der Jagst sich immer mehr Funktionalität entwickelt, mit dem Stadtstrand, Beach-Volleyball und Brückenpark“, erläutert Fachpreisrichterin Dr. Ulrike Böhm. Schwächen sah das Preisgericht vor allem in der Wegeführung, speziell im Bereich des Brückenparks. Die Anordnung des Stadtstrands sei zudem weit nördlich. Der Brückenpark selbst könne als „wichtiges Scharnier zur Stadt nicht überzeugen, die Gestaltung wirkt überzogen“, heißt es in der Jurybegründung.

Für die Ausarbeitung der Anbindung des Ausstellungsareals über verschiedene „Altstadtgärten“ und einen „grünen Ring“ mit Baumreihen entlang der historischen Stadtgrenzen wurde zudem der Anerkennungspreis für den Korrespondenzbereich verliehen. In regelmäßigen Abschnitten sollen öffentliche Bereich in die Gartenfolge eingebunden werden. Kleinere Stichwege erlauben eine höhe Durchlässigkeit. Im Norden entsteht nach der Planvorstellung unter dem Klosterparkplatz eine flache Quartiergarage, die durch die konzentrierte Verortung des ruhenden Verkehrs die Wiederherstellung der rahmenden „grünen“ Gärten in diesem Wallabschnitt ermöglicht.  „Zwei große Kulturlandschaften – die Jagstaue und der Schlossberg - umlagern die historische Altstadt. Ein grüner Ring von Gärten folgt dem Verlauf der früheren Befestigung, bildet die Verbindung zur Innenstadt und schlägt die grüne Brücke zwischen den großen Landschaftsräumen. Der neue Brückenpark bildet als großer Lückenschluss die eigenständige wie zeitgenössische Ergänzung in dieser Abfolge. Der jeweils individuelle Charakter der Teilräume wird gestärkt, die Wegeverflechtungen verbessert und die Übergänge inszeniert“, umschreiben die Planer ihren Ansatz.

Fachpreisrichterin Prof. Ulrike Böhm erläutert den Entwurf der Büros lohrer hochrein landschaftsarchitekten.

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