Gartenschau Gespräche: Stadt ellwangen

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Gartenschau Gespräche

Reges Interesse am DigiLog

Rund 150 Teilnehmer hatte das erste der „Gartenschau Gespräche – LGS im Dialog“: Per Livestream über das Internetportal YouTube und im Anschluss in zwei Zoom-Online-Konferenzen wurden viele Informationen zur Landesgartenschau 2026 in Ellwangen ausgetauscht. Mehr noch: Bei diesem „DigiLog“ wurden auch viele Fragen und Anregungen aus der Bürgerschaft eingebracht und beantwortet.

Aufgezeichnet und umgesetzt wurde der DigiLog mit der Unterstützung des ZDE, Zentrum für digitale Entwicklung, in Westhausen. Oberbürgermeister Michael Dambacher begrüßte die Teilnehmer und stellte die Expertenrunde vor: Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (Ministerium für ländlichen Raum und Umweltschutz), Eva de Haas (Referatsleiterin Gewässerökologie des Regierungspräsidiums), LGS-Architektin Marianne Mommsen (relais Landschaftsarchitekten Berlin), Stadtkämmerer Sebastian Thomer und Klaus Ehrmann, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, standen - teils vor Ort, teils per Videoanruf zugeschaltet - für tiefere Sachinformationen zur Verfügung.  Die LGS-Geschäftsführer Tobias de Haёn und Stefan Powolny gaben zunächst im Plenum einen Überblick über den Planungsablauf bis 2026, bevor sie dann die Gesprächsrunden zu den Themen „Ellwangens Stadtentwicklung um die LGS“ und „bauliche Umsetzung der LGS bis 2026“ in zwei „Perspektivräumen“ via Zoom-Konferenz moderierten.

Friedlinde Gurr-Hirsch hatte in einem Grußwort auf die Entwicklung in 30 Jahren Gartenschauen in Baden-Württemberg geblickt, die sich von reinen Leistungsschauen hin zu „grünen Großprojekten zur nachhaltigen Stadtentwicklung“ gemausert hätten. Jede finanzierte Million in die Gartenschauen löse das Sieben- bis Zehnfache an Folgeinvestitionen aus. Gefördert über das Landesprogramm „Natur in Stadt und Land“ seien die Gartenschauen in der Lage, „Antworten auf Zukunftsherausforderungen und mehr städtisches Grün“ zu geben. Damit seien sie „essenziell für die „Zukunftsfähigkeit“ von Städten, die „attraktiver, lebenswerter und mit verbesserter biologischer Diversität und Möglichkeiten zur Naturerfahrung“ aus dem LGS-Jahr gehen würden. Der „DigiLog“ als digitale Möglichkeit zum Austausch sei in diesen besonderen Zeiten der Pandemie gut gelungen und bilde einen guten Startpunkt für den Prozess der Bürgerbeteiligung. Der sei wichtig, um das „Wir-Gefühl“ auf dem Weg zur Schau und die Identifikation der Bürger mit ihrer Stadt zu stärken. Das „Alleinstellungsmerkmal Jagst“ stehe dabei in Ellwangen im Zentrum.

Um deren naturnahe Umgestaltung ging es anschließend unter anderem in den Perspektivräumen, in denen die Experten viele Fragen zur Planung, Umsetzung und Finanzierbarkeit beantworteten und zudem viele Bürgeranmerkungen zum Großprojekt gesammelt wurden.

Die geeignete Präsentationsfläche als optische und inhaltliche Stütze der Gesprächsrunde boten zwei virtuelle Pinnwände, die mit Bild- und Informationsmaterial vorgestaltet waren. Darauf können Interessierte auch weiterhin zugreifen und eigene Beiträge, Anmerkungen und Kommentare hinterlassen.

Zu finden sind die sogenannten „Padlets“ im Netz unter:

Perspektivraumeins

und

Perspektivraumzwei.

Die Aufzeichnung des Live-Strems kann auf YouTube angesehen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=CTkAoCnQ0Es

„LGS-DigiLog“ startet im Netz

Zur Online-Bürgerinformation am Freitag, 19. März, sind bereits rund 150 Iteressierte angemeldet. Live-Stream startet im Netz ab 17 Uhr unter: www.youtube.com/channel/UCymPSA9Oo7DQZ-67YGHNFAQ

Bereits 150 Teilnehmer haben die Voranmeldung genutzt, um beim „LGS-DigiLog“, dem digitalen Bürgerinformationsgespräch zur Landesgartenschau in Ellwangen, dabei zu sein. Ab 17 Uhr werden an diesem Freitag Oberbürgermeister Michael Dambacher, Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und die LGS-GmbH-Geschäftsführer Tobias De Haeёn und Stefan Powolny mit Impulsen rund um die LGS in Ellwangen ins Thema einführen, bevor es dann in zwei Perspektivräumen mit Expertenbeiträgen weitergeht. Klaus Ehrmann, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, Stadtkämmerer Sebastian Thomer, Eva de Haas, Referatsleiterin des Regierungspräsidiums, und Landschaftsarchitektin Marianne Mommsen, relais Landschaftsarchitekten Berlin, werden dann ebenfalls zu Wort kommen und können auch auf Anregungen und Fragen aus der Bürgerschaft eingehen. „Mit dieser Veranstaltung wollen wir den direkten Dialog mit der Bürgerschaft suchen und möglichst viel Information zu diesem Großprojekt weitergeben“, sagt Oberbürgermeister Michael Dambacher. „Wir wollen Begeisterung wecken und Verständnis vermitteln.“

Gespräche zur Gartenschau starten mit „LGS-DigiLog“

Die Landesgartenschau Ellwangen 2026 GmbH organisiert am Freitag, 19. März, eine interaktive Bürgerinformationsveranstaltung auf digitalen Kanälen.

Auf dem Weg zum Ellwanger Großprojekt, der Landesgartenschau 2026, sollen alle Bürgerinnen und Bürger transparent informiert, eingebunden und so mitgenommen werden. Das ist das erklärte Ziel von Oberbürgermeister Micheal Dambacher und der LGS Ellwangen 2026 GmbH. Deshalb soll nun die Veranstaltungsreihe der „Gartenschau Gespräche“ begonnen werden, unter der unterschiedliche Anlässe zum Austausch genutzt werden sollen. Der Auftakt erfolgt - in Zeiten der Kontaktbeschränkungen - auf rein digitalem Weg: Am Freitag, 19. März, von 17 bis 19.30 Uhr, wird der „LGS-DigiLog“ per Livestream übers Internet abrufbar sein.

Dann werden OB Dambacher und die LGS-Geschäftsführer Stefan Powolny und Tobias De Haёn aktuelle Informationen und Gedankenimpulse zur LGS 2026 geben und anschließend mit sach- und fachkundigen Gästen in zwei „interaktiven Perspektivräumen“ den Austausch mit den Bürgern suchen. Inhaltlich getrennt werden dort „die Stadtentwicklung Ellwangens um die LGS“ und „Wie die LGS bis 2026 in Ellwangen baulich umgesetzt wird“ als Thema vorgegeben sein. In diesem Format soll die Bürgerschaft sich aktiv einbringen können, per Kommentar, Wortmeldungen und über eine digitale Pinnwand.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit ZDE, dem Zentrum für digitale Entwicklung in Westhausen, per Livestream über das Internetportal „YouTube“ öffentlich verfolgbar sein.