Siedlung und KlosterDie Anfänge von Siedlung und Kloster EllwangenIm 7. Jhdt. entstand vermutlich im Bereich der heutigen Priestergasse am Hang zum Stelzenbach hin eine alamannische Siedlung, die den Namen von diesem abschüssigen Wiesenhang oder als "Siedlung beim Weideland des Alaho" erhielt. Neben dieser Siedlung gründete Hariolf und sein Bruder Erlolf, Bischof von Langres, 764 ein Benediktinerkloster. Die Brüder entstammten einer bayerisch-alamannischen Adelsfamilie. Diese Familie war an einer Reihe von Klostergründungen im bayerisch - alamannischen - fränkischen Raum beteiligt, so z.B. in Schäftlarn, Murrhardt und Neumünster. Wenige Jahre nach der Gründung musste die Familie ihr Eigenkloster Ellwangen dem fränkischen König Karl der Große übertragen. Damit wurde Ellwangen Königskloster. Aufgrund dieser Stellung begann das Kloster rasch zu blühen und hat seinen Besitz durch königliche Schenkungen und Rodungssiedlungen rasch erweitern können, denn schon zu Beginn des 9. Jhdts. hat der Konvent über 100 Mönche umfasst. Das 817 unter den Reichsklöstern genannte Ellwangen musste 981 dem deutschen König 30 Panzerreiter kostenfrei für die Italienzüge zur Verfügung stellen. Als sich zu Beginn des 12. Jhdts. Abt Helmerich und der Ellwanger Konvent zerstritten, wobei der eigentliche Grund vermutlich in der Öffnung des Klosters für die Hirsauer Reformbewegung lag, führte der Konvent auch gegen seinen Abt an, dass dieser Laien erlaubt habe, an der südlichen Klostermauer zu siedeln und damit den klösterlichen Frieden zu stören. Obwohl Abt Helmerich resignieren musste, konnte der Konvent die Laien aber nicht mehr aus dem Klosterbereich vertreiben. Haus der GeschichteDas Haus der Geschichte BW beschäftigt sich mit der Geschichte von Baden, Württemberg und Hohen- FeuerwehrmuseenEin Online Wegweiser zu ausgewählten Museen der Arbeitsgemeinschaft der Feuerwehrmuseen in Deutschland. Stadt Ellwangen | Spitalstraße 4 | 73479 Ellwangen | Telefon: 07961 84-0 | Telefax: 07961 84-310
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