RindelbachWissenswertes:![]() Einwohner: (Stand: 30.06.2009) 3.403 Geographische Höhe: 430,2 m ü.NN (Schulkreuzung) Lage: Beiderseits der Jagst, 3 km nördlich von Ellwangen. Gemarkung: 3174 ha Karte:
Rindelbach - Ein Blick in die Geschichte:Das Dorf Rindelbach (ehemals Rennelbach / Rendelbach) ist vermutlich in der Zeit zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert entstanden. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Rindelbach, wie auch seine Teilorte, im Jahr 1337 im Urbar des Klosters Ellwangen. Damals ließ der Ellwanger Abt Kuno II. von Gundelfingen ein umfangreiches Güterverzeichnis der Abtei anlegen. Das 19. Jahrhundert brachte außer den großen politischen Veränderungen durch die Säkularisation und den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 auch die Ablösung des Lehenverhältnisse. Fortan ging der Besitz der Gemeinde Rindelbach von der Fürstpropstei Ellwangen in das Herzogtum Württemberg über. Im Jahre 1935 wurden dann mehrere Teilgemeinden aufgehoben und zur Gesamtgemeinde Rindelbach vereinigt. Am 01. Januar 1972 wurde die Gemeinde Rindelbach Teilort der Großen Kreisstadt Ellwangen (Jagst) und konnte 1987 ihr 650-jähriges Bestehen feiern. Bekannt ist dieser Ellwanger Teilort heute vor allem durch mehrere Pferdezuchtbetriebe, die zahlreiche Preise auf nationaler und internationaler Ebene erreicht haben. Außerdem unterhält das Landesgestüt Marbach dort eine Beschälplatte (Servicestation). Heute wohnen in Rindelbach 3403 Menschen. Im rührigen Vereinswesen sind besonders die Musikkapellen und Chöre stark vertreten. Bemerkenswert ist die Zweiteilung Rindelbachs in ein „oben“ und „unten“, aufgrund dessen sich mehrere verschiedene Identitäten entwickelt haben. Eine Ortsmitte existiert bis heute nicht. Bis zum Jahr 1972 diente die um 1540 erbaute „Drei-Bogen-Brücke“ als Bindeglied zwischen den beiden Talhälften. Noch heute grüßt eine Statue des heiligen Nepomuk von der Brücke herüber zur Straße. Diese wurde von einer modernen Straßenbrücke abgelöst. Zu Rindelbach zählen noch folgende Orte und Höfe: Eigenzell, Borsthof, Rindelbach, Gehrensägmühle, Holbach, Kalkhöfe, Kellerhaus, Rabenhof, Rattstadt, Sägwiesen, Scheuenhof, Scheuensägmühle, Scheuerlingshof, Schönau, Schönenberg, Stocken und Stockensägmühle. Sehenswürdigkeiten:![]()
(siehe hierzu auch Tourismus/Sehenswertes). Ortsvorsteher / Ortschaftsrat:![]() Ortsvorsteher: Ortschaftsrat: Weitere Informationen zum Ortschaftsrat Rindelbach erfahren Sie hier. Vereinsliste:Hier finden Sie die Vereine in Rindelbach im Überblick. Bilder - Rindelbach - Eichkapelle![]() „Die im Jahre 1498 erbaute Eichkapelle zu Rindelbach“ Bilder - Rindelbach - Beschälplatte![]() „Die Beschälplatte in Rindelbach – eine Außenstelle des Landesgestüts Marbach“ Bilder - Rindelbach - Alte Jagstbrücke![]() „Bis 1972 war die um 1540 erbaute Jagstbrücke die Verbindung für das zweigeteilte Rindelbach“ Bilder - Rindelbach - Quelle bei der Eichkapelle![]() „Quelle bei der Eichkapelle in Rindelbach“ Bilder - Rindelbach - Kapelle Holbach![]() „Kleine, aber fein – die Heilig-Kreuz-Kapelle am Rande von Holbach“ Bilder - Rindelbach - Marienkapellen![]() „Die Marienkapellen am Fußweg zur Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg“ Statistik BWInformationen über die Kommunen in BW mit allen Daten zu Bevölkerung, Erwerb, Landwirtschaft auf der Homepage des Statistischen Landesamts. Haus der GeschichteDas Haus der Geschichte BW beschäftigt sich mit der Geschichte von Baden, Württemberg und Hohen- Stadt Ellwangen | Spitalstraße 4 | 73479 Ellwangen | Telefon: 07961 84-0 | Telefax: 07961 84-310
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